Ostflügel

Die Decke im Pfadfinderzimmer, eine provisorische Notdecke aus den 50er-Jahren, sollte erhalten werden – war aber als solche für sich gesehen nicht tragfähig. Insofern wurde sie mit einem alten Eschenbalken als Unterzug mittig unterfangen.

Anschließend brachte der Lehmputzer eine Lehmputzdecke auf, die in zarten Ansätzen den barocken Duktus des Raumes zu seiner Entstehungszeit aufgreift, jedoch in ihrer Ausführung schlicht bleibt und ihre Entstehungszeit nicht leugnet.

Im Übrigen haben wir uns 2011 dem DG des Ostflügels zugewendet und den in Zukunft notwendigen Fachwerkabschluss zum offenen Treppenhaus hergestellt – und bei der Gelegenheit eine unserer „heiligen Wände“ (Handwerkerjargon für einige denkmalpflegerisch besonders wichtige bauliche Restspuren aus dem frühen Bauphasen des Schlosses) mit in das Restaurierungskonzept eingebunden, sodass sie unverändert bestehen bleiben kann und statisch gesichert ist.