Rittersaal

„Wer mauert so fleißig bei Nacht und Wind – es sind die Fallentins, nicht das himmlische Kind…“. Kalauert der Bauherr.

Die Maurerfamilie Fallentin aus Giesenkirchen mauert. Und mauert. Und mauert… So-lange, so viel und so nachhaltig, dass ohne die Hilfe des himmlischen Kindes wahrscheinlich doch am Ende die Geduld nicht gereicht hätte.

Der Rittersaal erweist sich als ein zäher Brocken – einfach aufgrund seines Volumens. Das ganze Jahr 2013 hindurch mauern wir die Wände des Obergeschosses auf. Die Deckenbalkenlage vom Hochparterre, wir erinnern daran, liegt bereits seit 2012 parat. Den massiven Eichenhölzern schadet die Witterung bis auf weiteres nicht.

Noch kann man die spätere Struktur des Gebäudes nur mit viel Fantasie erahnen, wenn man es begeht. Es wird sicher einmal ein prachtvoller Bau – aber im Moment ist das noch nicht wirklich einfach ablesbar.

Es hilft nichts – das müssen wir durch. Weiter mauern – bis der Arzt kommt.

Heiß ging´s her beim Betonieren der Treppe zum Rittersaal: