Gülich

Im Gülich wurden 2013 die Ausbauarbeiten in vielfältiger Form fortgeführt. Zum einen haben wir sämtliche Stege im Dachgeschoss eingebaut, die eine Begehung desselben in der zweiten Ebene inklusive Erschließung der Kaminputzöffnungen sowie der hochgelegenen Gaubenfenster ermöglichen sollte. Hier hat die Zimmerei Käding mit neuem Eichenholz Schönes vollbracht. Der Dachstuhl entwickelt sich immer mehr zu dem, was er langfristig einmal werden soll: ein nicht beheizter, nicht intensiv genutzter, aber erleb-nisreicher, formal ansprechender „Erlebnis“-Dachstuhl.

Wojciech Wilczek, unser Lehmfachmann, setzte das Verputzen der Decken fort und bewirkte hier eine zunehmende Fertigstellung der komplexen und vielfältigen Deckenstrukturen in diesem Gebäude sowohl im Hochparterre als auch im Obergeschoss. Prägnant erlebbar ist dies zum Beispiel im Fix, dem Gebäudetrakt im Gülich-Hochparterre westseitig. Die mittlerweile also unter dem Lehmputz verborgenen Balken, Unterzüge, datieren etwa aus dem Jahre 1520. Bemerkenswert, wie wir finden.

Wir stießen auf diverse kleinere historische Entdeckungen, die den Fotos, mit einiger Fantasie zumindest, entnommen werden können. Hierzu gibt es Sonderberichte.

Im Keller haben wir die Türöffnung (Verbindung) vom Vogelsang-Keller zum Gülich-Keller fertiggestellt.

Der zusätzliche Gang (Geheimgang) vom Vogelsang zum Musikzimmer im Gülich Hochparterre wurde mit Hilfe der Zimmerei Käding aus massiven Eichenholzbalken angelegt.