Glockenturm

Im Glockenturm 2014 haben wir die Räume im Hochparterre und Obergeschoss weiter ausgebaut. Dies bezog sich auf die durchgehende Reparatur des Bodens im Hochparterre, bei dem wir das historische Sandsteinmaterial (ergänzt durch Basaltlava) in situ belassen konnten und lediglich über Anheben und Neuverfugen korrigierten. Ansonsten erhielten die Wände hier weitgehendes ihr Finish.

Die Kemenate im Obergeschoss des Glockenturms wurde stärker bearbeitet und bewohnbar gemacht. Insbesondere fand eine historische Lotusblütentür aus Myanmar, die auf das 17. Jahrhundert datiert wird, nach Restaurierung durch den Restaurator Martin Waude dort ihren Platz für die nächsten Ewigkeiten. Ein wunderbares Stück! Wir sind froh, dass es hier eine neue Heimatgefunden hat.

Das uns während einer Führung für interessierte Mitbürger eine der Lotusblüten dieser Türe, eine von acht, gestohlen wurde, die jetzt wahrscheinlich als Teeuntersetzer in einem Wintergarten zweckentfremdet wird, ist außerordentlich bedauerlich. Wir bitten den Leser, sie diskret zurückzugeben – die Fehlstelle ist wirklich traurig.